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interkulturelle Trainings

Die „klassischen“ Zielgruppen der Trainingsmaßnahmen sind Schulklassen, Jugendgruppen, Sportvereine, Arbeits- und Betriebsgruppen, Kirchen- und Gemeindegruppen.
 


Die Ziele der Maßnahmen müssen keineswegs explizit in der interkulturellen Zusammenarbeit und Verständigung oder gar in gezielter Konfliktbewältigung liegen.

Auch ohne aktuelle direkte Konfrontation stellt die Auseinandersetzung mit der eigenen und mit anderen Kulturen und der dadurch jeweils eigenen Prägung eine neue Herausforderung dar. Es gilt zwischenmenschliches Verhalten zu verstehen, zu verändern und zu verbessern.

Interaktionsspiele als eine Methode der Interaktionspädagogik sind ernste Spiele – insofern, dass sie einen bestimmten Zweck haben. Mit Hilfe der Interaktionsspiele, mit ihrem stark erlebnisorientierten Charakter, können Ausschnitte der Wirklichkeit erfahrbar und neu gestaltet werden und die Teilnehmerinnen können sich über sich selbst klarer werden. Erlebnis-pädagogische Maßnahmen ermutigen zur Probehandlung und selbständiger Erforschung von Problemlösungen. Erlebnis als Aha-Effekt, als Fühlen der eigenen Emotionen, als bewusstes Wahrnehmen der eigenen und fremden Reaktionen, als Ausprobieren von neuen Handlungsmustern und Verhaltensweisen.

Interkulturelle Kommunikation nimmt bei allen Beteiligten zunächst einmal den eigenen kulturellen Standard zum Ausgangspunkt. Von ihm aus wird gewertet, sortiert und verglichen – meist ohne sich der unterschiedlichen Ausgangspunkte der Kommunikationspartner bewusst zu sein. Nochmals verschärft wird dies, wenn bei einem der Kommunikationspartnern die benutzte Sprache, Fremdsprache ist. Die reine Übersetzung der Worte ohne Berücksichtigung der damit verbundenen kulturellen Vorstellung führt schnell zu Missverständnissen. Jedoch ist das Verstehen zwischen Menschen nur eine Variante des allgemeinen Verstehensproblem. Sowohl Nicht-Verstehen als auch Missverstehen führt zu Ermüdung, Verwirrung, Ablehnung und Aggression.

Inhalte des interkulturellen Trainings sind

- Identität
Identität ist die als Einheit erlebte eigene ihrer selbst bewussten Persönlichkeit. Diese Persönlichkeit besteht aus vielen verschiedenen Teilidentitäten. Jede fühlt sich verschiedenen Gruppen zugehörig.
Ziel ist es die Vielheit der Identitäten wahrzunehmen und die Erkenntnis, dass es keine Normidentität gibt.

- Kultur
Kultur ist ein System von Konzepten, Überzeugungen, Einstellungen und Werteorientierungen mit denen eine gesellschaftliche Gruppe auf Anforderungen reagieren. Es ist ein dem Wandel unterliegendes Orientierungssystem, das die Wahrnehmung, die Werte, das Denken und Handeln von Menschen in sozialen, politischen und ökonomischen Kontexten definiert.
Ziel des Trainings ist die im ersten Schritt die bewusste Wahrnehmung der eigenen kulturellen Prägung. Das vorhandene System von Regeln und Normen, die Fähigkeit Symbole zu entschlüsseln wird bewusst und damit analysierbar.. Die eigene Sichtweise, das eigene Regelsystem kann so als eine Perspektive unter anderen möglichen angesehen werden.

- Interkulturalität
Der Begriff der Interkulturalität beschreibt den interaktiven Prozess kultureller Überschneidungssituationen. Ein Individuum oder eine Gruppe trifft auf ein Gegenüber mit einem unterschiedlichen Orientierungssystem. Bewältigungsstrategien müssen entwickelt werden. Durch das Bewusstsein und das Wissen unterschiedlicher Systeme können eigene Deutungsmuster des Fremden erweitert werden.
Ziel ist es diese Unterschiedlichkeit wahrzunehmen, anzuerkennen und auszuhalten, ohne diese zunächst zu verringern. Nur auf der Basis der gleichberechtigten Anerkennung kann interkulturelle Übersetzungsarbeit stattfinden.
Durch Empathieübungen sollen die Teilnehmerinnen sensibilisiert werden und ein Perspektivenwechsel möglich gemacht werden.


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